Die Eigenarten von Dienstleistungen und ihr Einfluss auf die Markenentwicklung

Die Eigenarten von Dienstleistungen und ihr Einfluss auf die Markenentwicklung

Die Markenbildung macht entscheidend den Erfolg eines Unternehmens aus. Marken sind die Grundlage für die Kundenbindung und somit auch für den Erfolg eines Betriebes. Viele Unternehmen legen aus diesem Grunde den Schwerpunkt aller Tätigkeiten auf die Markenbildung und deren Entwicklung. Für alle Aufgaben die der Markenbildung dienen, ist Präzision von Nöten, denn nur wenn alle Schritte richtig sitzen, kann aus einem Produkt oder auch einer einfachen Dienstleistung eine Marke werden. Die Entwicklung einer Marke und vor allem auch deren erfolgreiche Etablierung kann als ein sehr langfristiger Prozess angesehen werden. Nicht selten erstreckt sich dieser Prozess über mehrere Jahre und ist von Höhen und Tiefen gleichermaßen geprägt. Eine Markenetablierung basiert auf einem Marketingprogramm. Durch dieses Marketingprogramm werden alle Schritte, die für die erfolgreiche Etablierung von Nöten sind, konkretisiert und an einen Zeitrahmen gebunden. Die Markenbildung im Dienstleistungsbild kann im Grunde in vier Säulen gegliedert werden. Diese wurden bereits vor einigen Jahrzehnten durch Kotler geprägt. Diese Säulen umfassen die Immaterialität, die Intergravität, die Qualitätsschwankungen und die Lagerfähigkeit. Oftmals ist in einzelnen Branchen von der fehlenden Lagerfähigkeit die Rede. Diese wirkt sich entscheidend auf den Erfolg eines Unternehmens und nicht zuletzt auch auf eine Markenentwicklung. Durch die fehlende Lagerfähigkeit kann ein Produkt nicht auf Vorbestellung produziert werden. Dies ermöglicht einem Unternehmen einen geringeren Spielraum, der sich sowohl bei den zeitlichen Strukturen als auch bei dem Volumen zeigt. Ebenso wichtig wie die Lagerfähigkeit ist aber auch die Immaterialität. Dieser Aspekt bezieht sich auf das Vorhandensein einer Leistung. Ein immaterielles Gut als eine Marke zu etablieren, ist eine Aufgabe für ein Unternehmen, die von ungemeiner Komplexität geprägt ist. Wird eine solche Leistung als Marke etabliert, ist dies ein Beweis für ein erfolgreiches Dienstleistungsmarketing. Als ein immaterielles Gut müssen alle die Leistungen und Produkte bezeichnet werden, die von den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrgenommen werden können. Da genau dieser Aspekt bei den Kunden für Unsicherheit sorgt, verhalten sich die meisten Zielgruppen diesem gegenüber distanziert, nicht zuletzt auch abweisend. In diesem Fall muss ein Unternehmen die ganze Kraft in die Überzeugungsarbeit stecken. Bei allen Prozessen der Markenetablierung ist eine stetige Überwachung der Entwicklungen der Kundenbindung von unschätzbarem Wert. Nur durch die einzelnen Überwachungsmöglichkeiten können eventuelle Fehler aber auch Mängel in der Qualität erkannt werden. Somit hat ein Unternehmen die Möglichkeit, rechtzeitig gegenzusteuern und die notwendigen Elemente der Imagearbeit zu betreiben. Zwischen dem Unternehmen und dem Kunden muss eine stetige Korrespondenz bestehen. Dies kann durch Angebote, Aktionen, aber auch kleine Umfragen nach der Zufriedenheit erfolgen.